Newsletter August 2022



Guten Tag - Bonjour - Greetings!


In den letzten Monaten hat das Team von Pour Demain Dutzende Gespräche mit Expert:innen aus Parlament, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft geführt, um politische Vorschläge für eine sichere Zukunft zu erarbeiten.


Der Fokus unserer Arbeit lag auf zwei Themen.



Pandemievorsorge

  • Nationales Programm zur Früherkennung und Überwachung von Erregern: Pour Demain setzt sich dafür ein, dass die während der Covid-Pandemie eingeführte Überwachung des SARS-CoV-2 Virus in Spitälern und im Abwasser weitergeführt und auf andere mögliche pandemische Erreger erweitert wird. Damit stünde bei der nächsten Pandemie ein wirksames Frühwarnsystem zur Verfügung.

  • Stärkung der Biowaffenkonvention: Biowaffen sind im Kontext des Ukraine-Kriegs erneut öffentlich zum Thema geworden, stellen aber generell ein vernachlässigtes Problem dar. Die Implementation Support Unit (ISU - Einheit zur Unterstützung der Umsetzung) der Biowaffenkonvention, ist mit einem jährlichen Budget von ca. CHF 1.5 Mio. stark unterfinanziert. Pour Demain engagiert sich für Zusatzstellen sowie ein Programm zur Biosicherheit in Ländern des globalen Südens.


Die Schweiz muss weiter schauen als Covid

Ein Meinungsbeitrag von Pour Demain in Heidi News fordert eine Stärkung der Pandemieprävention.








Wie verhindern wir die nächste Pandemie? Öffentlicher Anlass mit Expert:innen von Pour Demain zur Pandemievorsorge, organisiert mit Reatch an der Universität Zürich.












Künstliche Intelligenz

  • KI Monitoring zu Chancen und Risiken: Anwendungen von künstlicher Intelligenz (KI) kommen in immer mehr Lebensbereichen zum Einsatz und werden die Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten massiv beeinflussen. Der Bund kann die Chancen und Risiken von KI besser verstehen, wenn er die Entwicklung des KI-Sektors unmittelbar über ein Monitoring-Programm mitverfolgt.

  • Erklärbarkeit von KI: Forschung zu Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit sind in modernen KI-Systemen ungelöste Herausforderungen. Die Schweiz kann hier ihr Potenzial zum führenden Standort für KI-Forschung und Anwendung realisieren. Sie soll Forschung an Vertrauenswürdigkeit und Erklärbarkeit von KI-Systemen mit einem signifikanten Forschungsprogramm des SNF im Rahmen von 30 Millionen Franken voranbringen. Pour Demain hat einen entsprechenden Projektvorschlag erarbeitet und im Rahmen der Eingabe für Nationale Forschungsprogramme (NFP) eingereicht.


Whitepaper zu KI Monitoring

Pour Demain und das Franxini-Projekt von Reatch arbeiten zusammen an einem Vorschlag für ein Monitoring von künstlicher Intelligenz in der Schweiz. Während der Sommersession 2022 ist in einem offenen Austausch zwischen Nationalrät*innen und Vertreter*innen aus der Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft ein Whitepaper erarbeitet worden.







Herzlichen Dank

Über Vorschläge oder Intros zu Fachpersonen betreffend Pandemievorsorge und Künstlicher Intelligenz wie auch unserer anderen Themen freuen wir uns immer. Als gemeinnützige Organisation danken wir Ihnen auch für allfällige Spenden oder Hinweise auf mögliche Unterstützer:innen. Das Team von Pour Demain steht gerne für Gespräche mit potentiellen Spender:innen zur Verfügung. www.pourdemain.ch


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.